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Einige Zeiten des Desinteresses abgerechnet interessiert mich Kunst und Malerei
nun seit über 30 Jahren, aber erst seit 1992 nehme ich regelmäßig
Malunterricht (Einzelunterricht bei
Bodo FL Bremer) - vorher
war's meist Theorie (und als Ergebnis ein
Magister der Kunstgeschichte und Philosophie).
Meine ersten Anreger waren Alfred Kubin, Giorgio de Chirico, Andrea Savinio, Goya
und - man traut es sich kaum zu sagen - Salvator Dali.
Bis 1973 habe ich nur gezeichnet oder mit Deckfarben gemalt. Mut zur Ölfarbe hat mir Friederike Hoerst-Röhl gemacht, die heute eine bekannte Quilt- und Collagen-Künstlerin mit vielen - auch internationalen - Ausstellungen ist.
Heute steht mir der Sinn eher nach Francis Bacon,
Alfred Hrdlicka, Malern der Neuen Sachlichkeit wie
Rudolf Schlichter, Christian Schad und Hans Grundig. Bruno Schulz nehme ich immer wieder gern zur Hand, für Otto Mueller fahre ich "meilenweit", für Eric Fischl mache ich weite Umwege, die Mantel- und Herzbilder von Jim Dine betören mich immer wieder, die "Titania" von Peter Blake hat meine Schreibtischwand seit zwanzig Jahren nicht mehr verlassen usw usf.
Für mein Kunstinteresse (damals!) entscheidend waren aber auch
der Lyriker und Prosaist Gottfried Benn,
der Philosoph Friedrich Nietzsche (Stichwort "Artistenevangelium")
und der Psychoanalytiker C.G.Jung.
In den letzten Jahren habe ich an mehreren Ausstellungen teilgenommen, eine Liste ist am Ende der Seite zu finden.
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